BlueMind
Blog

Zum Sehen
und Hören.

Mehr Erdung,
bitte.

Und was dein Erfolg damit zu tun hat.

Schon vor vielen Jahren habe ich davon gehört, wie unheimlich wichtig eine gute Erdung ist.
Im übertragenen Sinne ist das die Verbindung zur Mutter Erde, die Verwurzelung, auch die innere Stabilität und im Hier und Jetzt zu sein.

Ehrlich gesagt, konnte ich damals nicht viel damit anfangen, teilweise hat es mich sogar genervt, da ich davon ausgegangen bin, dass meine Erdung ausreichend sei. Immer wieder bin oder wurde ich auf dieses Thema gestoßen, dennoch hatte ich das Gefühl, nicht davon betroffen zu sein.

Als ich einen neuen Job begann, wollte sich einfach kein Erfolg in meinen Umsetzungen einstellen. Egal, wie sehr ich mich auch bemühte.
Als ich schließlich einen Hinweis bekam, dass das „Keinen-Erfolg Haben“ mit meiner zu geringen Erdung zu tun haben könnte, staunte ich nicht schlecht. Ich solle mich doch im Internet darüber schlau machen und mir Übungen dazu raussuchen.

Gesagt, getan. Also begann ich zu recherchieren und traute meinen Augen nicht, welche Auswirkungen eine schlechte Erdung haben kann.
Der Erfolg in meinem Job stellte sich nicht sofort ein, es dauerte schon eine Weile. Aber er kam. Und nicht nur der Erfolg. Auch viele andere Dinge begannen sich in meinem Leben nachhaltig zum Unkomplizierteren zu ändern.

Woran kannst du wenig Erdung erkennen?

  • Unkonzentriertheit, schusselig
  • Unstrukturiert
  • Häufiges Stolpern
  • Es fehlt an Balance und Halt (auch im körperlichen Bereich)
  • Tagträumereien
  • Viele Ideen, ohne konkret zu werden, auch Schwierigkeiten, Ideen umzusetzen
  • Wenig oder kaum Erfolg
  • Wenig Motivation, wenig Selbstdisziplin
  • Heißhunger auf Süßes (das finde ich echt spannend, weil die Nahrungsmittel, die dem Element Erde zugeordnet sind, wie Erdäpfel, Karotten etc., süßlich schmecken)
  • Überempfindlichkeit (Dinge sehr persönlich nehmen)
  • Kalte Hände und Füße, oftmaliges Frieren
  • Sich um den eigenen Körper wenig oder gar nicht kümmern
  • Verdauungsschwierigkeite
  • Menstruationsbeschwerde
  • Kopfschmerzen
  • Sich leer/zerrissen fühlen
  • Gedankenkarussell
  • Ängste, Unsicherheiten
  • Ungeduld
  • Beeinflussbarkeit
  • Abgehoben, schwebend, verträumt oder überheblich wirken
  • Wird von der Umwelt generell wenig ernst- oder wahrgenommen, hat wenig Präsenz
  • Das Leben wird als ein Kampf empfunden
  • Viele Illusionen oder Selbsttäuschungen
  • Es gibt eine Flucht in obere Sphären, um den empfundenen Schwierigkeiten zu entkommen
  • Angst vor Verantwortung
  • Die Suche nach eigenen Potenzialen oder Talenten, die vermutet, aber nicht entdeckt werden
  • Alle deine Chakren weisen eine generell schlechte Versorgung auf, da der Basis (Wurzelchakra, siehe Blog Juli 2020) die Grundlage fehlt
  • In deinen Taten ist kaum Nachhaltigkeit
  • Wenig Selbstbewusstsein
  • Wenig Entschlusskraft
  • Sehnsucht nach deinem Zuhause und nicht wissen, wo dies ist

Augen im Wald

Was deine Seele mit deiner Erdung zu tun hat
Es kommt vor, dass unsere Seelen nur zu einem sehr geringen Teil in unserem Körper inkarniert sind. Warum das so ist, hat die unterschiedlichsten Gründe.

In meiner Auffassung ist die Seele grundsätzlich nicht „vollständig“ in einem Körper integriert, da ein Teil in der astralen Welt bleibt.
Aber hier geht es darum, wenn sehr wenig Seelenanteil in einem Körper ist. Und genau darin besteht auch der Zusammenhang. Denn wenn du wenig Erdung hast, ist auch wenig Anteil deiner Seele in deinem Körper.

Das erklärt auch, warum du dir schwer tust, Projekte oder Ideen umzusetzen, im Außen schlecht wahr- oder ernstgenommen wirst oder du deine Potenziale und Talente nicht findest, aber spürst, dass „mehr“ von dir da ist, nur kommst du nicht hin.

Über eine Quantenmatrix kann ein „Mehr“ an Seelenanteil, wenn es denn sein darf, in deinem Körper integriert werden. Die Matrix ist ein „Bearbeitungsprogramm“, mit dessen Einsatz deine Erdung verstärkt werden kann. Wenig geerdet sein, hat aber nicht nur Nachteile. Menschen, die sehr stark geerdet sind, erleben oft in ihren Lernaufgaben, dass sie so gut wie alle Schritte davon machen müssen, es geht wirklich step by step.
Menschen, die wenig geerdet sind, können über manche Themen oder einzelne Aspekte davon gut „hinübergleiten“ und machen dennoch ihre Erfahrungen.

Wie du dich erden kannst
Mein Weg zu einer stabilen Erdung führte über eine Mischung verschiedener Methoden.

Ich habe mehrere Ansätze – auch zeitgleich – miteinander kombiniert, um ein Maximum an Erdung für mich herauszuholen und auch um an mehreren Ebenen von mir zu arbeiten.
Was immer dabei war: die Meditation.

Meditation
Stell dir vor, aus deinen Füßen und deinem Wurzelchakra wachsen Wurzeln/Lichtstrahl/was dir sympathisch ist. Sie graben sich immer tiefer und tiefer in die Erde hinein. Deine Wurzeln wachsen nicht nur geradeaus, sie wachsen auch in die Breite, um dir einen stabilen Stand zu geben.
Lass deine Wurzeln bis zum Erdmittelpunkt wachsen und mach hinter dem Erdkern einen Knoten.

Gerne kannst du dir auch meine Erdungsmeditation anhören.

In der Natur sein Gehe barfuß, spüre die Erde unter deinen Füßen.
Gehe wandern, spazieren, laufen, spiele Ball, was auch immer dir einfällt, Hauptsache, es ist im Freien.
Mach einen Waldspaziergang oder drehe eine Runde durch einen Park. Das „Garteln“ sei hier besonders erwähnt. Die Beschäftigung mit der Natur ist per se erdend.

Kochen
Bereite frische Lebensmittel zu, suche dir Rezepte heraus, die dir Spaß machen. Das Zubereiten von Speisen und die Beschäftigung mit der Nahrung, die uns die Erde zur Verfügung stellt, empfinden wir als erdend.

Lebensmittel
In der Traditionellen Chinesischen Medizin finden die „süßen“ Lebensmittel im Element Erde ihren Platz. Und die, die in der Erde wachsen, eignen sich besonders: Erdäpfel, Karotten, Zwiebel, Kürbis usw. Auch Gewürze (Zimt, Salz) gehören dazu.

Meine Lieblingserdungsteemischung ist aus: Eibisch, Engelwurz, Süßholzwurzel und Kalmus. Diese habe ich dem Buch: Die Meisterkräutertherapie von Wolfgang Schröder entnommen.

Meiner Erfahrung nach erreichst du eine stärkere Erdung aber nicht ausschließlich über die Nahrung. Also immer noch ein paar andere Methoden dazunehmen.

Tiere/Krafttiere
Der Kontakt mit Tieren und/oder die Verbindung mit deinem Krafttier ermöglicht dir eine zusätzliche gute Unterstützung.

Salzbad
Hast du eine Badewanne und badest gerne? Dann probiere ein warmes Bad am besten mit Bergsalz aus.

Ätherische Öle
Es gibt spezielle Öle in der Aromatherapie, die deine Verwurzelung stärken. Darunter fallen: Vetiver, Patchouli, Zedernholz u. a.

Meine Lieblingsmischung für das Wurzelchakra:
https://seelenduft.at/produkt/wurzelchakra-roll-on/?wpam_id=18

Wurzelchakra
Regelmäßige Übungen mit deinem Wurzelchakra haben enorme Auswirkungen auf deine Erdung (Näheres in meinem Blog vom Juli 2020).

Auch gibt es zahlreiche Übungen im Yoga, die dein Wurzelchakra und deinen Beckenboden stärken.

Musik
Stark erdende Musik: Trommelmusik und rhythmische Gesänge.

Mudra
Mudras sind bestimmte Fingerhaltungen, daher wird das auch Finger-Yoga genannt.

Die Haltung der Finger hat einen Einfluss auf deine Energie und deine Stimmung.

Hier findest du speziell zum Thema Erdung mehr:
https://yogastern.com/prithivi-mudra/

Deine Erdung ist nicht immer gleich stark oder gleich schwach.
Starke emotionale Erlebnisse können deine Erdung in Mitleidenschaft ziehen. Auch bestimmte Tätigkeiten, wie viel vor dem Computer zu sitzen, sind nicht optimal dafür.
Überprüfe daher regelmäßig dein Befinden, um abschätzen zu können, ob Erdungsmethoden jetzt für dich hilfreich sein können.

Gerne unterstütze ich dich, wenn du dir das Thema deiner Erdung näher ansehen möchtest.

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